Im Mittelpunkt standen zentrale Themen wie Erdgeschichte, Gesteinsbildung und die geodynamischen Prozesse, die unseren Planeten formen. Im Gelände und im Labor bestimmten die Jugendlichen Gesteine und Minerale, arbeiteten mit geologischen Karten und analysierten Strukturen – etwa bei einer Exkursion zum Turmberg, bei der Kompass, Hammer und Feldbuch zum Einsatz kamen. Auch moderne Verfahren wie seismische Messungen wurden praktisch erprobt.
Ein besonderer Fokus lag auf der Vorbereitung zur International Earth Science Olympiad (IESO) 2025, die im August in China stattfindet. In Workshops wurden die Teilnehmenden nicht nur fachlich, sondern auch sprachlich auf den internationalen Wettbewerb vorbereitet. Englischsprachige Fachvorträge und Diskussionen stärkten ihre Ausdrucksfähigkeit und kommunikative Sicherheit. Vier Jugendliche werden Deutschland bei der IESO vertreten.
„Die Begeisterung und das Engagement der Jugendlichen zeigen, welches Potenzial in der Nachwuchsförderung steckt – und wie wichtig es ist, junge Menschen frühzeitig für die Geowissenschaften zu begeistern“, betonte Prof. Schilling. Gerade angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels in geowissenschaftlichen Berufen sei die Olympiade ein bedeutender Impulsgeber.
Ermöglicht wurde das Science Camp durch die finanzielle Unterstützung des Bundesverbands Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG) sowie der Deutschen Wissenschaftlichen Gesellschaft für nachhaltige Energieträger, Mobilität und Kohlenstoffkreisläufe e.V. (DGMK).
👉 Die Olympiade der Geowissenschaften findet auch 2025 wieder statt – weitere Informationen unter:
https://www.geowissenschaften-unterrichtsmaterial.de/olympiade-der-geowissenschaften
