Hier war sie zunächst als wissenschaftliche Leiterin für das erdmagnetische Observatorium in Niemegk zuständig. Außerdem trug sie bis 2014 zum Aufbau eines Netzes von magnetischen Observatorien, die vom GFZ in Kooperationen betriebenen werden, in der ganzen Welt bei. Ihr Forschungsschwerpunkt verlagerte sich mit der Zeit von der aktuellen Säkularvariation des Erdmagnetfelds hin zu längeren Zeitskalen.
Monikas Arbeiten zur globalen Rekonstruktion der Magnetfeldvariationen während der letzten Jahrtausende in Kooperation mit Prof. Catherine Constable führten zu Aktivitäten mehrerer internationaler Gruppen auf diesem Gebiet. Monika erweiterte ihr Interessensgebiet insbesondere zur globalen Rekonstruktion der extremen Änderungen währen Umpolungen und Exkursionen des Erdmagnetfelds. Auf diesen Arbeiten aufbauend warb sie 2024 als Koordinatorin mit 3 internationalen Kooperationspartnern einen ERC Synergy Grant zu den atmosphärischen und klimatischen Auswirkungen solcher extremen Magnetfeldereignisse ein (Projekt GERACLE).
Monika ist seit langem in der International Association for Geomagnetism and Aeronomy (IAGA) aktiv und seit 2019 deren Generalsekretärin. Zu ihren Aufgaben gehört dabei z. B. die Organisation der wissenschaftlichen Programme bei den internationalen IAGA- und IUGG-Tagungen alle 2 Jahre. Daneben unterstützt sie insbesondere Aktivitäten für Forschende in frühen Karrierestadien, wie z. B. durch IAGA Schools. Monika ist außerdem eine gefragte Ansprechpartnerin für Medien bei Themen rund um das Erdmagnetfeld.
Foto: Monika vor einer Animation ihrer Rekonstruktion der Laschamps-Exkursion des Erdmagnetfelds vor ca. 41 000 Jahren. (Foto A. Jordan, GFZ)
