Bereits während des Studiums in Frankfurt spezialisierte sich Melanie in Richtung Petrologie und Geochemie. Im Anschluss an ihr Bachelor- und Masterstudium promovierte sie an der Australian National University in Canberra zur Umwandlung von CO2 in Karbonatminerale, wo sie gleichzeitig als Laborleiterin tätig war. Nach Abschluss der Promotion hat Melanie am Helmholtz-Zentrum für Geowissenschaften GFZ und an der Universität Potsdam als Postdoc experimentelle Arbeiten zum geologischen CO2 Kreislauf, Schmelzbildung im Oberen Mantel und zur Anreicherung von kritischen Rohstoffen durchgeführt.
Neben der wissenschaftlichen Arbeit setzt sich Melanie für die engere Zusammenarbeit der geowissenschaftlichen Gemeinschaft und die Vernetzung von Nachwuchswissenschaftler*innen ein. So hat sie im Berlin-Potsdamer Netzwerk Geo.X als Vertreterin des Nachwuchses die Zusammenarbeit von Universitäten und Forschungseinrichtungen durch verschiedene Projekte und Vernetzungstreffen gefördert. Weiterhin brachte sich Melanie in der European Geoscience Union als Chefredakteurin der Blogposts der GMPV-Gruppe (Geochemistry, Mineralogy, Petrology, Vulcanology) ein. Seit 2022 engagiert sich Melanie zudem im Global Engagement Committee der American Geophysical Union, welches sich der engeren Vernetzung und weltweiten Zusammenarbeit von Universitäten, Forschungsinstituten, Behörden und NGOs widmet.
Bildbeschreibung: Auf dem Foto sieht man Melanie in der Mineralogischen Sammlung der TU Berlin. © Christian Kielmann
