Dort verbindet sie Forschung, Lehre und Wissenschaftskommunikation: Als Kustodin betreut sie die Mineralogische Sammlung der Universität und gestaltet das Museum als lebendigen Lern- und Erlebnisort. In der Lehre unterrichtet sie Bachelor-, Master- und Lehramtsstudierende und setzt dabei auf Konzepte wie „Lernen durch Lehren“. Dabei können Studierende ein Museumspraktikum absolvieren und mit Schulklassen an Lernstationen arbeiten oder Ausstellungstexte in verständlicher Sprache erstellen.
Für das Museum konzipiert sie Ausstellungen und gestaltet diese interdisziplinär – zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten, dem Kunstmuseum oder der geisteswissenschaftlichen Fakultät wie bei dem Projekt „Farbenrausch“: Die dabei entstandene Ausstellung „Abenteuer Farbe - von Azurblau bis Zinnoberrot“ lud dazu ein, Farbe aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zu entdecken. Die Verbindung von Kunst und Geowissenschaft ist ihr ein besonderes Anliegen, um neue Zielgruppen für das Museum zu begeistern.
Neben ihrer Arbeit im Museum engagiert sich Dorothée aktiv im NetzwerkWissen2 der Stadt Würzburg, einem Zusammenschluss von Akteuren außerschulischer Lernorte, wirkt an MINT- Lehrerfortbildungen mit und ist Jurorin verschiedener Wettbewerbe wie Jugend forscht. Zudem engagiert sie sich in der AG Geowissenschaften in der Schule des DVGeo. Seit 2021 ist sie Sprecherin des Arbeitskreises Mineralogischer Sammlungen und Museen der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft und vertritt diesen im Vorstand der Gesellschaft.
Auf dem Foto sieht man Dorothée bei einer Führung im Museum, der Fotograf ist Günther Moritz.
