Die BGE stellte im September 2020 fest, dass etwa die Hälfte Deutschlands prinzipiell für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle in Frage kommen könnte. Seitdem prüft die BGE die damals identifizierten Gebiete nach und nach auf ihre Eignung und kategorisiert sie entsprechend. Durch vorangehende Veröffentlichungen von Arbeitsständen konnte die in Frage kommende Fläche auf etwa ein Viertel Deutschlands reduziert werden. Ziel ist es, Ende 2027 Standortregionen vorzuschlagen. Diese Standortregionen sollen dann im weiteren Verlauf des Verfahrens detailliert erkundet werden.
Mit dem neuen Arbeitsstand wird es auf der Deutschlandkarte keine grauen (noch nicht bewerteten) Flächen mehr geben. Alle bereits kategorisierten Gebiete werden eingefärbt. Damit macht die BGE transparent, welche Gebiete sie nicht weiter betrachtet und welche Gebiete sie weiterhin bearbeitet.
Am 27. Oktober 2026 veröffentlicht die BGE den neuen Arbeitsstand in ihrem BGE Endlagersuche Navigator. Interessierte können dort den aktuellen Bearbeitungsstand auf einer interaktiven Karte nachvollziehen und sich darüber informieren, wie einzelne Flächen fachlich eingeordnet sind.
Am Tag der Veröffentlichung bietet die BGE zudem am Abend eine digitale Informationsveranstaltung an. Dort erläutert sie den neuen Arbeitsstand, die Darstellung auf der Deutschlandkarte und das weitere Vorgehen im Verfahren. Zudem besteht die Möglichkeit, Fragen zum Arbeitsstand und zur weiteren Bearbeitung zu stellen. Die öffentliche Informationsveranstaltung findet statt am 27. Oktober 2026, 18:00 –20:00
Weitere Informationen unter https://www.base.bund.de/shareddocs/pressemitteilungen/de/2026/bge-standortregionen-2026.html
Quelle: BASE