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Symposium "Endlagerforschung in Deutschland" erfolgreich

Das von DVGeo und BDG  veranstaltete Symposium war mit über 100 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Behörden sehr gut besucht. Erkennbar wurde die Vielzahl der aktuell laufenden Forschungsprojekte in diesem Bereich – mit den damit einhergehenden Problemen wie Abstimmung, Nachwuchs und erforderliche Transparenz.

Neben dem VBGU war auch wieder das Museum für Naturkunde Berlin Unterstützer des Symposiums und ist seiner Rolle als neutraler Ort der Wissenschaftskommunikation gerecht geworden. Einen ausführlichen Bericht der Veranstaltung lesen Sie in der kommenden Gmit, die Beiträge der Referenten sind schon teilweise verfügbar:

Standortunabhängige, anwendungsorientierte Grundlagenforschung zur nuklearen Entsorgung (Dr. Hans-Christoph Pape, Referatsleiter Nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung, Kernenergie, BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie))

Forschungsprojekte zur Charakterisierung potenzieller Wirtsgesteine und zur Optimierung der geotechnischen Barrieren (Dr. Jan R. Weber, Fachbereichsleiter Langzeitsicherheit, BGR (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe))

Forschungsprojekte zur Endlagersicherheit (Dr. Jörg Mönig, Leiter des Bereichs Endlagerung, GRS (Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit))

Helmholtzforschung zur Endlagerung -  NUSAFE + iCross (Prof. Dirk Bosbach, Direktor des Instituts für Energie und Klimaforschung, Forschungszentrum Jülich)

ENTRIA - Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe – Eine Forschungsplattform gefördert vom BMBF (Prof. Klaus Röhlig, Institut für Endlagerforschung, TU Clausthal)

Aufgabenbezogene Forschung und Projekte des BfE, (Dr. Axel Liebscher, Fachgebietsleiter FA2, BfE (Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit))

Forschungsbedarf zur Standortauswahl der BGE (Dr. Jörg Tietze, Bereichsleiter Standortauswahl, BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH))

Nachwuchs für die Forschung (Prof. Jörn Kruhl, BDG (Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler))

Schematische Übersicht: Endlagerung: Aufsicht, Beratung, Berichtspflicht & Forschung

Dachverband der Geowissenschaften - DVGeo

"Gemeinsam sind wir stark"

Der Dachverband der Geowissenschaften stellt eine übergreifende geowissenschaftliche Vereinigung dar, die als Interessenvertretung für die Geowissenschaften fungieren soll und seit mehr als 10 Jahren von den geowissenschaftlichen Vereinigungen Deutschlands gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird.

Moderne geowissenschaftliche Forschung und Lehre erfordern einen hohen Grad an Interdisziplinarität. Gleichzeitig verlangt die Gesellschaft Antworten auf drängende Zukunftsfragen. Die Beantwortung dieser Fragen bedarf eines kontinuierlichen Austausches zwischen angewandter und grundlagenorientierter Forschung. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist am 3. September 2015 in Berlin der Dachverband der Geowissenschaften (DVGeo e.V.) gegründet worden. 

Dem Verband gehören die vier größten geowissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland an: